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Stefan Kreuer

Vorstandsvorsitzender

 

Wie bist du zum Football gekommen?

Ich habe schon vor Jahren angefangen bei den Kerpen Bears zu trainieren, dort hat mich der Teamspirit regelrecht ergriffen. Nach einigen Umwegen bin ich dann nach Wesseling zu den Blackvenom gegangen.
Ich wog damals gute 196 Kg und war auch sonst sehr unsportlich, doch anstatt mich auszulachen oder zu „dulden“ wurde ich sofort ins Team aufgenommen. Das Team steht beim Football im Vordergrund, auch die großen dicken werden gebraucht. Doch anders wie sonst ist das beim Football keine leere Phrase, mal erlebt es bei jedem Training, jedem Spiel!
In Wesseling habe ich damals viel gelernt und bin dankbar für all die schönen Momente.

Was verbindet dich damit?

Das kann ich kaum genau benennen, ich habe durch diesen Sport so unfassbar viele tolle Menschen kennengelernt. Natürlich trifft man auch fragwürdige Leute. Aber Football Deutschland ist eine Familie, ich kann selbst nach der verhältnismäßig kurzen Zeit im aktiven Football betrieb kaum zu einem Spiel gehen ohne dort nicht mindestens ein bekanntes Gesicht zu treffen.

Was ist deine Motivation?

Motivation ist schwer in Wort zu fassen, ich möchte es mit einer kleinen Geschichte versuchen.
Als ich noch aktiv in Wesseling gespielt habe hatten wir ein Ligaspiel gegen eine andere Mannschaft. Wir waren schon deutlich im Vorsprung und der Sieg war kaum gefährdet. Doch das andere Team hat nicht aufgegeben. Sie haben alles versucht uns doch noch einen „rein zu würgen“.
Ich habe damals als rechter Tackle in der O Line gespielt und mein Gegenspieler stellte sich bei dem Spielzug den ich nun beschreiben möchte mir gegenüber. Ich konnte ihm in den Augen ansehen das er „die Schnauze voll hatte“.
Als der Spielzug losging stürmte er nach Vorne und wollte um jeden Preis den Quarterback erwischen. Ich konnte Ihn jedoch einige Sekunde fernhalten bis unser Quarterback den Ball losgeworden ist. Der Gegenspieler lies jedoch nicht ab und stürzte sich unerlaubterweise auf den Quarterback und drückte seinen Kopf auf den Boden.
Keine Sekunde später Stürzten sich 5 O Liner auf den Gegenspieler, rissen ihn runter und befreiten den Quarterback.
Das ist es was ein Team ausmacht, für den anderen Kämpfen und Einstehen.
Wer das einmal auf dem Feld gespürt hat, der braucht keine Motivation. Der hat ein Team!

Lieblingsmannschaft und Spielervorbild?

Ich bin Fan der New England Patriots und der Seattle Seahawks.

Ein Satz/Zitat das dich beschreibt:

Hier möchte ich ein Zitat von Jerry Rice nennen, dass mich stets begleitet hat und auch für mich als Teamchef der Pirates steht: „To me it was never about what I accomplished on the football field, it was about the way I played the game.“
Auf deutsch:“Es ging mir nie darum, was ich auf dem Football Feld erreicht habe, sondern darum, wie ich das Spiel gespielt habe.“